Geschichte: Die Agrippastraße – Roms Super-Highway durch Erftstadt
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Geschichte

Geschichte: Die Agrippastraße – Roms Super-Highway durch Erftstadt

Köln (CCAA) war ein Drehkreuz des Imperiums. Zwei gigantische Hauptstraßen führten durch das Rheinland: die Via Belgica nach Westen an die französische Atlantikküste und die Agrippastraße schnurgerade nach Süden über Trier und Lyon bis ans Mittelmeer. Diese Straßen waren Teil eines 100.000 Kilometer langen Netzwerks – erst dadurch gelangten spanisches Olivenöl und italienischer Wein frisch an den Rhein.

Wie brutal das Reisen darauf war, zeigt unser Beitrag 7,5 km/h und Höllenlärm – so brutal war Reisen im Römischen Reich; welche Wagenklassen unterwegs waren, lest ihr in Vom Plaustrum zur Carruca.

Spuren in Erftstadt: Die „Mansio“ an der Carl-Schurz-Straße

Auf langen Etappen benötigten Mensch und Tier dringend Pausen. Dafür gab es die Mansiones – antike Raststätten zum Schlafen und Pferdewechseln. Genau so eine Mansio lag in Erftstadt. Im Rahmen des Projekts Erlebnisraum Römerstraße wurde dieser Ort wieder sichtbar gemacht.

  • Wo? Am Ende der Carl-Schurz-Straße in Erftstadt.
  • Was gibt es zu sehen? Ein Info-Pavillon markiert die Stelle. 13 neu gepflanzte Säuleneichen und 8 im Boden eingelassene Betonpfeiler zeichnen den Verlauf der 2.000 Jahre alten Agrippastraße im Geländeprofil nach.

Der Erlebnispfad: Selbst auf Spurensuche

Folgt dem auffälligen VIA-Logo zu Fuß oder mit dem Rad; Stelen erklären die Geschichte direkt unter dem Asphalt. Die passende Radtour gibt es auf Komoot: VIA Informationspunkt Erlebnisraum Römerstraße. Wer die Tour mit der Erft verbinden will, kombiniert sie mit unserem Erft-Radweg bei Erftstadt.

Einkehr-Tipp

Nach dem Spaziergang lohnt sich der Katzensprung zum Marktplatz Lechenich mit Cafés und Bäckereien. Mehr Stadtgeschichte findet ihr auf unserer Geschichts-Seite mit allen 18 Wurzeln.

Das Erklärvideo

Die ganze Geschichte in 7 Minuten:

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