Erftstadt richtet Schutzorte für Hitze, Kälte und Stromausfälle ein
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Vor OrtQuelle: Radio Erft

Erftstadt richtet Schutzorte für Hitze, Kälte und Stromausfälle ein

Erftstadt bereitet sich auf Krisenlagen vor. Der Stadtrat hat einen Antrag von CDU und Grünen mehrheitlich beschlossen, drei öffentliche Gebäude zu Schutzorten für die Bevölkerung auszubauen. Geplant sind die Schulaulen in Lechenich und Liblar sowie der Ratssaal.

Was ist geplant?

Die drei Gebäude sollen klimatisiert und energetisch saniert werden. Im Alltag verbessern sich damit die Bedingungen für Unterricht und Veranstaltungen. Im Ernstfall dienen sie als Anlaufstellen: Sie bieten dann Kühlung bei Hitze, Wärme bei Kälte, Notstrom bei Stromausfällen und eine Grundversorgung.

Für wen sind die Schutzorte gedacht?

Vor allem ältere Menschen, chronisch Kranke und Familien mit kleinen Kindern sollen profitieren. Wenn es draußen über 35 Grad werden, leiden einige Menschen an ihren Arbeitsplätzen unter erschwerten Bedingungen. Die Schutzorte sollen ein Netz der Nothilfe bilden.

Wer bezahlt das?

Finanziert werden soll das Vorhaben über das NRW-Infrastrukturgesetz. Eigene Haushaltsmittel muss die Stadt dafür nicht einsetzen. Das ist ein entscheidender Vorteil: Die Kommune bekommt die Mittel vom Land, ohne den eigenen Etat zu belasten.

Warum ist das jetzt wichtig?

Extremwetter nimmt zu. Hitzewellen dauern länger, Stromausfälle durch überlastete Netze werden häufiger. Der Klimawandel trifft Kommunen direkt. Erftstadt handelt frühzeitig — andere Städte im Rhein-Erft-Kreis stehen noch am Anfang.

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