Ortsteil-Porträt Borr & Scheuren: Burne an der Quelle und eine Kirche aus dem 11. Jahrhundert
Borr und Scheuren sind zwei Dörfer, die seit dem 12. Jahrhundert zusammen erwähnt werden — Burne, die Siedlung an einer Quelle, und Scheuren. Mitten steht eine Kirche, deren Mauern teilweise aus dem 11. Jahrhundert stammen.
Burne — eine Siedlung an der Quelle (1108)
Borr wird 1108 erstmals als „Burne" genannt — eine Siedlung an einer Quelle. Die Grafen Adalbert von Saffenberg und sein Sohn Adolf I. von Saffenberg schenkten in diesem Jahr Güter in Borr der Abtei Klosterrath. Scheuren wird 1108 und 1246 zusammen mit Borr urkundlich erwähnt; die beiden Dörfer gehören seitdem zusammen.
St. Martinus — Mauern aus dem 11. Jahrhundert
Die katholische Pfarrkirche St. Martinus in Borr ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude. Teile ihrer Mauern stammen aus dem 11. Jahrhundert; erstmals erwähnt wird die Kirche 1208. Wer hier eintritt, betritt eines der ältesten steinernen Zeugnisse der Region.
Borr & Scheuren heute
Mit rund 381 Einwohnern (gemeinsam) sind Borr und Scheuren die kleinsten Doppel-Ortsteile Erftstadts — zwei Dörfer, eine Kirche, eine Geschichte, die 900 Jahre zurückreicht. Wer hier wohnt, wohnt an einer Quelle, die nie versiegte.
Quellen: Wikipedia (Borr/Scheuren, St. Martinus Borr), erftstadt.de, Wikimedia Commons (St. Martinus Borr).